Willkommen beim EDU-MENT-Screening-Tool
Dieses digitale Tool wurde im Rahmen des EU-geförderten Projekts EDU-MENT (2023-1-AT01-KA220-VET-000166434) entwickelt, um diplomierte Pflegefachkräfte zu unterstützen, die in der mobilen Pflege und in stationären Pflegeeinrichtungen tätig sind. Es hilft dabei, mögliche psychische Risikofaktoren bei älteren Menschen rasch zu erkennen und nächste Unterstützungsschritte zu strukturieren, ohne dabei das professionelle Urteil zu ersetzen.
!! Wichtiger Hinweis !!
- Dies ist ausschließlich ein Screening- und Orientierungstool.
- Es bietet einen schnellen Überblick über mögliche psychische Risiken, ersetzt jedoch keine klinische Diagnose.
- Die Ergebnisse sind stets im Zusammenhang mit Ihrer fachlichen Einschätzung, Ihren Beobachtungen sowie im Austausch im Team zu interpretieren.
Der Schutz der Vertraulichkeit der Patient:innen ist gewährleistet. Bitte geben Sie keine Namen oder personenbezogenen Identifikationsmerkmale ein. Jede Patientin bzw. jeder Patient wird ausschließlich über einen Code erfasst.
So funktioniert das Tool
- Füllen Sie die Checkliste in jedem Bereich vollständig aus.
- Eine automatische Auswertung berechnet das jeweilige Risikoniveau.
- Überprüfen Sie den Patient:innenbericht, einschließlich der empfohlenen Unterstützungsangebote.
- Nutzen Sie die Ergebnisse, um Pflege zu planen oder weiterführende Maßnahmen einzuleiten.
Bevor Sie beginnen
Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um diese wichtigen Hinweise zu lesen:
- Das Screening umfasst sechs Bereiche:
Demografische Merkmale, Gesundheit & Komorbiditäten, Kognitive & emotionale Funktionen, Schlaf & Ernährung, Gemeinschaft & Lebensstil sowie Persönlicher Lebensraum & Umfeld. - Sie können einen Bereich nach dem anderen oder alle Bereiche in einer Sitzung bearbeiten.
Der gesamte Vorgang dauert in der Regel 10–15 Minuten. - Jede Frage enthält vordefinierte Antwortoptionen. Wählen Sie jene aus, die die Situation Ihrer Patientin bzw. Ihres Patienten am besten beschreibt.
Die Option „Nicht beurteilbar / keine Bereitschaft zur Beantwortung“ kann bei Bedarf verwendet werden und wird nicht in die Auswertung einbezogen. - Am Ende des Screenings wird automatisch ein Patient:innenbericht erstellt, der die Ergebnisse in einem einfachen, farbcodierten Format darstellt:
🟢 Grün (0–33 %) – Geringer Handlungsbedarf: Es ist keine sofortige Maßnahme erforderlich. Das bedeutet nicht, dass kein Handlungsbedarf besteht, sondern dass das Risikoniveau als niedrig eingeschätzt wird. Bei Bedarf stehen zusätzliche Assessments zur vertiefenden Abklärung zur Verfügung.
🟡 Gelb (34–66 %) – Moderater Handlungsbedarf: Einzelne Aspekte sollten beobachtet werden. Beobachten oder erneut einschätzen. Die verfügbaren zusätzlichen Assessments werden zur weiteren Abklärung empfohlen.
🔴 Hellrot (67–100 %) – Hoher Handlungsbedarf: Eine engmaschigere Beobachtung oder eine Weiterleitung kann erforderlich sein. Nutzen Sie zusätzliche Assessments oder veranlassen Sie eine Weiterüberweisung (z. B. an Ärzt:in, Psycholog:in, Sozialarbeiter:in).
Was passiert nach dem Absenden?
- Sie erhalten für jeden abgeschlossenen Bereich einen übersichtlichen Zusammenfassungsbericht.
- Jeder Abschnitt des Berichts enthält:
- Empfohlene Unterstützungsangebote in Ihrem Land.
- Optionale zusätzliche Assessments (z. B. PHQ-9, GAD-7, Short IQCODE, UCLA Loneliness, PSS).